Kommunalwahl 2024

Unse­re Spit­zen­kan­di­die­ren­den (v.l.n.r.) Dani­el Gracz, Desi­ree Ben­ner, Tim Model

Am 26. Mai ist Kom­mu­nal­wahl und wir Jusos Wei­mar / Wei­ma­rer Land tre­ten mit star­ken Stim­men für Kul­tur, Bil­dung, Que­er­fe­mi­nis­mus, Anti­fa­schis­mus, Diver­si­tät und Welt­of­fen­heit an. Wir wol­len dafür sor­gen, dass jun­ge Men­schen in Wei­mar bes­ser reprä­sen­tiert sind und wer­den mit unse­ren Ideen fri­schen Wind in den Stadt­rat und die Stadt­ge­sell­schaft bringen. 

Des­we­gen am 26. Mai: Alle drei Stim­men an Dei­ne Jusos Wei­mar / Wei­ma­rer Land! ✊

Unse­re Kandidierenden

Desi­ree Benner

Lis­te 4, Lis­ten­platz 6

  • Refe­ren­tin (Kam­pa­gne, Öffent­lich­keits­ar­beit bei SPD)
  • 32 Jah­re
  • 2020 — 2024 Mit­glied im Kul­tur­aus­schuss der Stadt Wei­mar als Beru­fe­ne Bürgerin
  • 2021–2023 Mit­be­grün­de­rin der unver­packt-Dro­ge­rie “rund­um frei”
  • 2011–2020 Musik­stu­di­um Bache­lor und Mas­ter (Instru­men­tal­aus­bil­dung: Klarinette)
  • Mit­glied bei Natur­Freun­de Thü­rin­gen, ver.di, DOV

Mut­ter Erzie­he­rin, Vater KFZ-Mecha­ni­ker. Als Arbei­ter­kind spiel­ten sozia­le Unge­rech­tig­kei­ten in mei­nem Leben immer eine Rol­le, wes­halb ich mich seit eini­gen Jah­ren bei der SPD enga­gie­re.
 
Sehr geprägt hat mich mei­ne Zeit als Musi­ke­rin. Ich hat­te das Glück mit vie­len Men­schen unter­schied­li­cher Her­kunft zu arbei­ten. Unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven machen unser Leben, aber auch unse­re Gesell­schaft rei­cher. Ich möch­te in einem Wei­mar leben, dass Orte schafft, an denen Men­schen ankom­men und sich begeg­nen kön­nen.
 
Für den Stadt­rat tre­te ich an mit dem Ziel, die Brei­ten- und Sozio­kul­tur, aber auch die Jugend­ar­beit zu stär­ken. Für eine Stadt, in der alle gut leben kön­nen, braucht es eben­so eine Stadt­pla­nung, die auch die Bedürf­nis­se von Frau­en stär­ker berücksichtigt.

Mei­ne Ziele: 

🪻Als Musi­ke­rin weis ich, wie wich­tig eine gute und breit auf­ge­stell­te Kul­tur­för­de­rung ist und will die­se in Wei­mar stärken. 

🪻Ich die Stadt als Frau mit ande­ren Augen und mache ande­re Erfah­run­gen. Die­se möch­te ich in die poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen der Stadt ein­flie­ßen lassen. 

🪻Als Mit­be­grün­de­rin der ers­ten unver­packt-Dro­ge­rie in Wei­mar, habe ich einen Ein­druck bekom­men, wie Her­aus­for­de­run­gen Unter­neh­me­rin­nen in unse­rer Stadt haben. Die Bedin­gun­gen für Selbst­stän­dig­keit und Neu­grün­dung möch­te ich verbessern. 

🪻Ich habe in den letz­ten Jah­ren viel über die Stadt­rats­ar­beit gelernt und möch­te mit mei­nen gesam­mel­ten Pra­xis­er­fah­run­gen dar­an anknüp­fen! Das kom­men­de Jahr wird nicht einfach.

Die Land­tags­wahl im Sep­tem­ber wirft ihre Schat­ten vor­aus. Auch aus die­sem Grund möch­te ich mich in Wei­mar ein­mi­schen! Ich durf­te Wei­mar als welt­of­fe­ne, tole­ran­te und viel­fäl­ti­ge Stadt ken­nen­ler­nen. Und das soll sich sich blei­ben! Las­sen wir uns unse­re Stadt nicht von Quer­den­kern und Rech­ten wegnehmen. ✊ 

Tim Model

Lis­te 4, Lis­ten­platz 9

  • gebo­ren 1997 in Görlitz
  • seit 2017 in Wei­mar — Stu­di­um Schul­mu­sik und Gesangspädagogik
  • seit 2018 Musik­päd­ago­ge an KISUM-Musikschule
  • seit 2018 ehren­amt­lich in der Hochschulpolitik
  • seit 2022 Lei­tung Frau­en­chor Taubach

Men­sa, HfM, M18, DNT, Salon, Unruh, Ilm­park, Tau­b­ach, KISUM — in Wei­mar bin ich zuhau­se. Ein Zuhau­se, das schon unglaub­lich viel bie­tet, aber auch noch eini­ges an Poten­zi­al ver­birgt. Wei­mar soll ein Ort für uns alle sein und dafür muss man auch unse­re jun­ge Gene­ra­ti­on noch mehr in den Blick nehmen.

Des­halb:

  • (Jun­ge) Begeg­nungs­räu­me in der Stadt schaf­fen und för­dern und dabei Kon­flik­te fair moderieren.
  • Schul­so­zi­al­ar­beit und Jugend­ar­beit wei­ter för­dern und ausbauen.
  • Nied­rig­schwel­li­ger Zugang zu Kul­tur­ange­bo­ten für alle.
  • Kin­der- und Jugend­be­tei­li­gung ausbauen.
  • Öffent­li­chen Nah­ver­kehr stär­ken und noch attrak­ti­ver machen und einen kos­ten­frei­en Zugang für Schüler*innen, Aus­zu­bil­den­de und Stu­die­ren­de ermöglichen.

Dani­el Gracz

Lis­te 4, Lis­ten­platz 11

  • Musi­ker (Pia­nist, Sän­ger, Chor­lei­ter, Dozent)
  • 31 Jah­re
  • seit 2019 im Stadtrat:
  •  Kul­tur­aus­schuss (Vor­sit­zen­der)
  • Zweck­ver­band Musik­schu­le Johann Nepo­muk Hum­mel (stellv. Vorsitzender)
  • Werk­aus­schuss VHS/mon ami
  • Hoch­schul- und Studierendenbeirat

Dir ist eine leben­di­ge und viel­fäl­ti­ge Kul­tur­land­schaft in Wei­mar wich­tig, in der Sozio­kul­tur, Hoch­kul­tur sowie Krea­tiv­wirt­schaft best­mög­lich geför­dert wer­den? Mir auch! Als einer­seits selbst Kul­tur­tä­ti­ger und ander­seits aktu­ell Vor­sit­zen­der des Kul­tur­aus­schus­ses ken­ne ich sowohl die Bedürf­nis­se als auch die Hand­lungs­spiel­räu­me. Und für mich ist klar: Da geht noch mehr!

Hand­lungs­be­darf sehe ich auch in der Debat­te für mehr Begeg­nungs­or­te im öffent­li­chen Raum, vor allem für uns jun­ge Men­schen. Eben­falls benö­ti­gen wir mehr Safer Spaces und Sicht­bar­keit für Que­ers, erst recht bei den aktu­el­len poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Entwicklungen.

Mehr über mich, mei­ne bis­he­ri­ge Stadt­rats­ar­beit und mei­ne Zie­le: www.danielgracz.de/stadtrat

Kor­bi­ni­an Wild

Lis­te 4, Lis­ten­platz 28

  • 1992 in Mün­chen geboren
  • 2012 — 2015 Stu­di­um der Musikwissenschaft
  • seit 2015 in Wei­mar, Stu­di­um der Schul­mu­sik mit dem Schwer­punkt Chor­lei­tung Pop/Jazz
  • seit 2016 ehren­amt­lich in der Hochschulpolitik
  • seit 2016 Restau­rant­lei­ter in Schmidti’s LAVA Weimar

Seit ich 14 Jah­re alt bin enga­gie­re ich mich lei­den­schaft­lich im Ehren­amt. Erst in der Kir­che und der Tech­no Sze­ne, dann in Wei­mar in der Hoch­schul­po­li­tik und schließ­lich seit 2017 in der Wei­ma­rer SPD. 

 
Wei­mar ist für mich zu mei­ner Wahl­hei­mat gewor­den. An weni­gen ande­ren Orten gibt es so viel Kul­tur, Geschich­te und solch eine leben­di­ge Stadt­ge­sell­schaft. Als Kul­tur­ak­teur in der stu­den­ti­schen Sze­ne weiß ich aber auch, wel­che Schwie­rig­kei­ten es immer wie­der gibt, Räu­me zu fin­den in denen Kul­tur abseits des DNT oder der Klas­sik­stif­tung ver­wirk­licht wer­den kann. 
 
Eine Gefahr für unse­re viel­fäl­ti­ge Kul­tur­land­schaft ist aber auch ein gesell­schaft­li­cher Rechts­ruck, dem wir uns als Stadt ent­schie­den ent­ge­gen stel­len müs­sen! Dafür braucht es nicht nur eine kla­re Hal­tung son­dern auch Debat­ten­räu­me in denen kon­struk­tiv mit allen demo­kra­ti­schen Akteur:innen um die bes­te Lösung gerun­gen wer­den kann.
 
Im Wei­ma­rer Stadt­rat möch­te ich mich des­halb u.a. für fol­gen­de Punk­te einsetzen:
 
  • Stär­kung der Brei­ten- und Jugendkultur
  • Krea­ti­ve Poten­zia­le unse­rer bei­den Hoch­schu­le bes­ser nutzen
  • Städ­ti­sche Bei­rä­te stär­ken, um die Exper­ti­se der Wei­ma­rer Bürger:innen zu bündeln
  • Wei­mar in sei­ner Viel­falt erhal­ten und ausbauen 

Aktuelles

Viel zu oft wer­den die Inter­es­sen von jun­gen Men­schen nicht beach­tet oder ein­fach nicht ernst genom­men. Wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie gab es oft nur halb­her­zi­ge und impro­vi­sier­te Lösun­gen, und jetzt wirft die kom­men­de Ener­gie­kri­se ihre Schat­ten vor­aus. Für vie­le Stu­die­ren­de und Aus­zu­bil­den­de reicht die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung nicht mehr aus, um Mie­te und Neben­kos­ten davon zu bezah­len. Für die Ver­bes­se­rung ihrer Situa­ti­on müs­sen wir gemein­sam kämpfen!

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren haben wir uns für jun­ge Men­schen ein­ge­setzt und viel erreicht: Mit dem Begrü­ßungs­geld der Stadt Wei­mar hast du die Mög­lich­keit, eine zusätz­li­che finan­zi­el­le Unter­stüt­zung in Höhe von 300 Euro zu bekom­men, wenn du dei­nen Haupt­wohn­sitz hier anmel­dest. Der Aus­bau des öffent­li­chen Nah­ver­kehrs und des Fahr­rad­we­ge­net­zes ist not­wen­dig, um unab­hän­gig in Stadt und Land schnell vor­an zu kom­men. Güns­ti­ge Mie­ten für WGs und Ein­zel­woh­nun­gen gehen nur, wenn genü­gend Wohn­raum in der Stadt zur Ver­fü­gung steht.

Veranstaltungen und Termine

Über Uns

Wir Jusos sind die Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on der SPD. Zwar ist jedes SPD-Mit­glied unter 35 Jah­ren auto­ma­tisch bei uns Jusos, aber nicht jede:r Juso ist auto­ma­tisch in der SPD. Das heißt: Man kann bei den Jusos mit­ma­chen, ohne gleich in die SPD ein­tre­ten zu müssen.

Die Grund­wer­te der sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Bewe­gung „Frei­heit, Gerech­tig­keit und Soli­da­ri­tät“ sind Aus­gangs­punkt unse­rer Arbeit und nicht nur eine lee­re Wort­hül­se. Für uns bedeu­tet Gerech­tig­keit ein selbst­be­stimm­tes Leben für alle, frei von Zwang. Nur durch per­sön­li­che Ent­fal­tung und Ent­wick­lung indi­vi­du­el­ler Fähig­kei­ten, auf Basis öko­no­mi­scher Sicher­heit, ist sozia­ler und öko­no­mi­scher Fort­schritt möglich.

Den Kampf für eine neue Gesell­schaft sehen wir nicht in ers­ter Linie als par­tei­po­li­ti­schen Auf­trag. Wir wol­len als Jusos viel­mehr in gesell­schaft­li­chen Bünd­nis­sen für unse­re Idee wer­ben und neue Bünd­nis­se schmie­den. Die Geschich­te hat bewie­sen, dass wir kei­ne „sozia­lis­ti­sche Eli­te“ brau­chen, son­dern demo­kra­ti­sche gesell­schaft­li­che Prozesse.

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